Im Dezember ging es in unserer Fortbildungswerkstatt „Lernbüro lernen“ in das dritte und letzte Modul. An den beiden Standorten Berlin und Frankfurt kamen die Teilnehmenden noch einmal zusammen, um gemeinsam weiter über die Frage nachzudenken, wie zukunftsorientiertes Lernen in Schule gestaltet und nachhaltig verankert werden kann.
Der Schwerpunkt des dritten Moduls lag auf dem Thema „Lernbüro verankern“. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmenden intensiv mit zentralen Fragen wie:
- Wie können Lernangebote im Lernbüro der Vielfalt der Lernenden gerecht werden?
- Wie kann das Lernbüro im Zusammenspiel unterschiedlicher schulischer Lernsettings wirksam sein?
- Wie können Kolleg:innen für die Arbeit im Lernbüro gewonnen und langfristig mitgenommen werden?
Ein besonderer Fokus lag auf der Übertragung der bisherigen Erfahrungen in die eigene schulische Praxis. Aufbauend auf den beiden vorangegangenen Modulen – Lernbüro verstehen und Lernbüro gestalten – brachten die Teilnehmenden ein breites Portfolio an Wissen, Methoden und Reflexionen mit. Dazu gehörten unter anderem Ergebnisse aus Hospitationen, Gespräche mit Schüler:innen der gastgebenden Schulen sowie der intensive kollegiale Austausch über unterschiedliche schulische Ausgangslagen, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven.
Im Verlauf des Moduls entwickelten die Teilnehmenden konkrete nächste Schritte für ihre Schulen: sowohl erste, unmittelbar umsetzbare Maßnahmen als auch langfristige Entwicklungsziele. Diese wurden gemeinsam reflektiert, geschärft und dokumentiert – stets mit Blick auf die jeweilige Schulkultur und die beteiligten Kollegien.
Dabei wurde intensiv mit den Impulsen und Materialien aus unserem vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Projekt „Werkstatt offenes digitales Lernbüro“ gearbeitet, ausprobiert und weitergedacht.
Mit dem dritten Modul fand die dreiteilige Fortbildungswerkstatt „Lernbüro lernen“ ihren Abschluss. Die Teilnehmenden gingen mit vielen neuen Perspektiven, einem gestärkten Netzwerk und vor allem mit klaren, selbst entwickelten Plänen für die Weiterarbeit an ihren Schulen auseinander – ein gelungener Abschluss einer intensiven gemeinsamen Lernreise.

